Status6

31.03.2008

Wie damals…

…nur digital.

Viele Online-Musik-Anbieter bieten mittlerweile eine Sharing-Funktion an. Da allerdings das Herunterladen der Dateien illegal ist, gab es bisher nur wenig Möglichkeiten, Freunden ein “digitales Mixtape” zu erstellen. Das neue Onlineangebot “Muxtape” bietet nun die ehemalige Mixtape-Möglichkeit in digital an - einfach anmelden, MP3 hochladen und so ein “Tape” erstellen. Nur das Coverartwork fehlt noch…

Ich hab’s hier mal getestet.


30.03.2008

Jäger, Sammler und Datenschützer

Der Chaos Computer Club (CCC) ruft zu einer aussergewöhnlichen Sammelaktion auf. Es geht keinesfalls um “Treuepunkte”, “Bonusmeilen”, Joghurtdeckel oder ähnlichen Schwachsinn - der CCC sucht Fingerabdrücke von Politikern. Den ersten (von Wolfgang Schäuble) gibt es bereits als “Gimmick” in der aktuellen Ausgabe der “Datenschleuder”…

Eine Anleitung zum Abdrucksammeln gibt es hier und hier(video). Auch die ARD hat den Test gewagt (video) und ist erschüttert über die Leichtigkeit der Fälschung:

(lies hier weiter…)


30.03.2008

Queen Mum “huckepack”

Das ist mal wieder typisch Hauke: Nicht nur, dass er seit Beginn an ein treuer Fan der “Top800irgendwas“, einer Oster-Marathon-Sendung von Radio Hamburg, ist - so manches Mal hat er diesem Sender sogar schon mit seiner enormen “Platten”sammlung ausgeholfen,…

…nun trägt er seit letztem Wochenende auch noch ein ganz besonderes Tatoo. Der Hamburger Sender hat ihm das Portrait der Queen Mum gesponsert. Im Gegensatz zu den klassischen und weitverbreiteten Tätowierungen ist dieses wirklich ein Hingucker:

Hauke-tatoo-3

Hauke und die Queen Mum

(screenshot von Radio Hamburg)

 

PS: Hey Hauke! Wir freuen uns schon auf’s Hurricane. Treffen wie immer an der Shell…


27.03.2008

Wenn Routineuntersuchungen zur Qual werden…

Wie der kleine Paul in New York seine ersten Erfahrungen im Emergency Room machte…

Neun Stunden, die hoffentlich nicht allzu traumatische Nachwirkungen haben.

Ich wünsche eine gute Besserung!


27.03.2008

Von der Kosmetik zur neuen Impftechnik

Eine neuartige nasale Nanoemulsion ersetzt evtl. zukünftig die Impfung via Injektion. Der Impfstoff kann in einem ölhaltigem Tropfen in die Nasenschleimhäute eingerieben werden. Die Darreichungsform kommt ursprünglich aus der Kosmetikindustrie, “um Cremes das leichtere Durchdringen von Hautporen zu ermöglichen”.

“Jeder der klitzekleinen Öltröpfchen, die nur einen Durchmesser von 200 Nanometern haben, trägt auf seiner Oberfläche entweder den gesamten oder nur einen Teil des Krankheitserregers, gegen den mit der Impfung Immunität erzielt werden soll.” (aus: Heise Artikel “Spritzen war gestern”)

Wenn ich an die Impfungen meiner Tochter zurückdenke, so hoffe ich für alle Kinder auf eine baldige Markteinführung dieser neuen und vor allem angenehmeren Impfmethode…

[via Heise]


26.03.2008

Ein Dithmarscher in Pinneberg

von Kai Anders in Alles, Rettungsdienst und Co

In letzter Zeit kommt es immer wieder vor, dass mich Patienten wie auch normale Passanten verwundert anblicken. “Ganz aus Heide hierher?!” - “Sie sind aber schnell hier für die lange Anfahrt…!” und ähnliche Sprüche höre ich beinahe täglich.

Die Antwort auf derlei Verwunderungen ist einfach:

Seit der Gründung der “Rettungsdienst Kooperation in Schleswig Holstein (RKiSH) gGmbH” (wikipedialink) im Jahre 2005 ist der Geschäftssitz der Gesellschaft in Heide. Somit werden in Zukunft immer mehr Rettungsdienstfahrzeuge in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Pinneberg mit dem Dithmarscher Kennzeichen “HEI” ausgestattet werden. Es gibt somit keinen Grund zur Besorgnis - wie es 2007 in Steinburg der Fall war: In der örtlichen Zeitung machte sich die Sorge breit, die Rettungswagen würden nun aus dem Nachbarkreis “anreisen”…

Alle Rettungswagen werden auch weiterhin die gewohnten Wachbereiche versorgen. Entscheidend ist ab sofort nicht mehr das Kennzeichen (s.o.), die Funkrufnummer (z.B. bei “ausgeliehenen” Ersatzfahrzeugen) oder das Kreiswappen auf den Fronttüren sondern vielmehr ein kleines weisses Hinweisschild in der Mitte der Windschutzscheibe mit der jeweiligen Wachenbezeichnung (z.B. “RW Pinneberg” o.ä.). Eine Übersicht über alle Rettungswachen (RW) im Bereich der RKiSH gibt es hier. (Eine Gesamtübersich Schleswig Holstein ist hier verlinkt).


26.03.2008

Strivor® - mit Freude den Ofen putzen…

Wärend in Deutschland sich die Pharma-Werbung (bis auf einige Schmerzmittel- und Vitaminpräparate sowie Reisemedikamente) noch zurückhält, wird in den U.S.A. schon seit Jahren fleissig jede noch so schwachsinnige Tablette beworben.

Im folgenden Video geht es scheinbar um ein Motivationsförderndes Medikament. In Wirklichkeit soll mit dieser Antiwerbung auf die oftmals irreführende Medikamentenwerbung hingewiesen werden. Eine Vielzahl von Präparaten sind nicht so sehr notwendig wie es propagiert wird.

Mehr Informationen gibt es bei den Machern des Videos - unter marketingoverdose.org.

In Europa wirft die Health Action International aus Amsterdam einen kritischen Blick auf die Pharmaindustrie.


25.03.2008

Arabisch chatten?

Marco beschreibt wie es geht: Ab sofort ist mit Google-Chat auch eine Übersetzung in mehrere Sprachen möglich…


23.03.2008

Emissionsfreier Sportwagen

Hybrid, Biodiesel, Wasserstoff, Ethanol…

Aus den Staaten kommt nun ein neues Antriebskonzept. Obwohl - von “neu” kann keine Rede sein. Die “Verpackung” macht es nun endlich interessant:

Der Elektro-Sportwagen “TESLA Roadster“.

Mit der Spitzengeschwindigkeit von rund 200km/h bei null Emissionen ist dieses nahezu lautlose Cabrio sehr interessant für umweltbewusste und dennoch sportliche Fahrer. Leider kosten die ersten Modelle aufgrund der kleinen Produktion derzeit noch ca. 66.000 € und sind nur in den USA zu bekommen. Bis ich allerdings wieder Geld für solch ein Fahrzeug habe, wird eswarscheinlich auch in Deutschland ein attraktives Angebot geben…

Mehr über das Öko-Cabrio gibt es in der ZEIT, der AutoBILD und bei FON.


22.03.2008

Nazis auf dem Hügel

Immer wieder herrlich. Rainald Grebe singt “Brandenburg“…

(für Maik)


22.03.2008

Connect to the future [shift happens]

Wow. 2,7 Billionen Suchanfragen…
[entdeckt im FONblog]


17.03.2008

Feierabend…

…endlich!

Schluss für heute mit Infusionen, meckernden Patienten

Schluss mit dem Krach, mit Wiederbelebungen

Die Arbeit ist vorbei für heute. Jetzt geht es nach Hause, die Füsse hoch gelegt…

…die Flasche Bier geöffnet lasse ich mich zum hundersten Mal von Star Wars (schwedische Vers.!) berieseln…

Und wärend ich mich entspanne merke ich kaum wie ich langsam einschlafe und träume… (bzw. träume ;-) …)


15.03.2008

In Mamas Fussstapfen…

von Kai Anders in Alles, Neues vom Nachwuchs, Test's


12.03.2008

Wie ich meinen allerersten Einsatz verpasste

von Kai Anders in Alles, Rettungsdienst und Co

Lange bevor meine Berufswahl zum Rettungsassistenten, -sanitäter, Erzieher (ja, das hab’ ich auch mal erlernt!) feststand, habe ich mich mittels Praktika einmal in der rauen Arbeitswelt umgesehen. Bisher nur das wohlbehütete Klassenzimmer gewöhnt, wollte ich damals Abenteuerluft schnappen und fern vom Schulalltag - in den Ferien - etwas aussergewöhnliches erleben.

Da der Onkel meines besten Freundes beim ASB als Krankewagenfahrer Krankenträger Unfallwagenlenker Notfallsani Rettungsdingsda Rettungsassistent (zu dem Zeitpunkt hörte ich das erste Mal von dieser Berufsbezeichnung) tätig war ist, fragten wir kurzerhand, ob wir unsere Ferien sinnvoll nutzen könnten und etwas Berufsleben im Rettungsdienst schnuppern durften. Gesagt, getan - Statt ausschlafen, in der Ostsee baden, Party und Disco zu geniessen wurden neue Erfahrung in puncto Frühaufstehen und Schichtdienst gesammelt.

Zu Beginn der 24-Stunden-Schicht wies mich ein netter Kollege der *RettungswacheaufeinerdeutschenOstseeinselunddamitmeineichnichtRügen* auf den Rettungswagen oberflächlich ein. Hier die Trage, dort das EKG… Als blutiger Laie war mir klar, dass ich eher eine Randfigur einnehmen würde - die gröbsten Anforderungen ausführend (Trage holen, Tragen helfen etc).

Viele Fragen meinerseits durchbohrten den geduldigen Kollegen. Freundlich wurden alle Hirngespinste, Unwahrheiten, Vorurteile und ähnliches klargestellt und mein bis dato “Hans-Meiser-Halbwissen” zurechtgerückt und korrigiert.

Nach einer Weile ohne Einsatz - und ich weiss noch genau wie gespannt ich unruhig auf das Piepen des Einsatzmelders wartete - war es Zeit für meine tägliche Defäkation. Da kurz zuvor Besuch einer (mir fremden) Rettungswagenbesatzung eintraf wunderte ich mich nicht, dass diese durch die geschlossene Toilettentür ein beherztes “Wir müssen los!” riefen. “Ok, bis bald!” antwortete ich, schloss, gemütlich den Regionalteil der Lokalzeitung zuende lesend, mit dem “Reinigungsritual” ab und öffnete wieder die Klotür.

Zu meinem Erstauen stand ich in einer menschenleeren Wache - keine Gäste, keine Kollegen. Durch ein Fenster sah ich das Maleur: Wärend ich gemütlich auf dem Porzellan saß, wurden nicht die anderen sondern WIR zu einem Notfalleinsatz gerufen. Da ich allerdings den Einsatzmelder nicht bei mir trug sondern auf dem Tisch liegen gelassen hatte, verpasste ich diesen und sah gerade noch wie der Rettungswagen mit Blaulicht vom Hof fuhr…

So verbrachte ich meinen allerersten Notfalleinsatz nicht am Einsatzort sondern im stillen Ort.


11.03.2008

FON + Gmail = (very) ‘hot’spot

Jetzt wird’s interessant.

Als alter Fonero nutze ich schon seit längerem die Vorteile der Wifi-Gemeinschaft - absofort öffnen sich die FONSpots nun auch für alle Gmailer.


11.03.2008

Immer noch kein Millionär

Hmmm… Irgendwie hab’ ich da nicht richtig aufgepasst. Nun bin ich bald über dreissig und immer noch kein Millionär. Wärend andere sich reich schlafen, ihre URLs verkaufen oder sonst gute Ideen besitzen (…und noch bevor sie zwanzig werden Millionäre sind!), dümpel ich noch herum…

(lies hier weiter…)


09.03.2008

Web2.0 ist…

…wenn ich trotz freien Wochenendes die herrlichen Fettnäpfchen meiner Kollegen zu Hause auf der Couch nicht verpasse…


09.03.2008

Mit Plastikdeckel gegen HIV

Die dänische Designerin Hân Pham, die ursprünglich als Boatpeople aus Vietnam geflüchtet ist, kennt ärmliche Verhältnisse. “When I was nine, I was rescued” [...]

In einem Flüchtlingslager in Singapur wurde sie mit einer schon mehrmals benutzten Kanüle geimpft und litt über eine Woche an einer bakteriellen Infektion. “The terrible irony,” she points out, “is the thing that was supposed to cure me made me worse.”

Nun hat sie einen neuartigen und vor allem kostengünstigen Kanülenabwurf entwickelt. Eigentlich handelt es sich dabei weniger um ein Behältnis als vielmehr um den variablen Deckel. Laut Pham führten 2005 verschmutzte Nadeln zu ca. 260.000 HIV Infektionen. Um dies zu reduzieren sind Abwurfbehälter für benutzte Kanülen unabdinglich. Da einfache aber unsichere Pappschachteln für ca. 100 Nadeln bereits 1,60 € bis 2,-€ kosten, ist die Alternative von der Produktdesignerin aus Aarhus für Entwicklungsländer wirklich interessant:

Für 83¢ sind ansaugende Deckel erhältlich, welche auf handelsübliche Getränkedosen aufgesetzt werden können. Je nach Tiefe der Dose sollen dann 150 bis 400 Nadeln gesichert sein.

 

[via boingboing]


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